fremde patienten

ein Projekt der 56. Kompaktklasse der Deutschen Journalistenschule

Über Flüchtlinge wird viel geredet. Aber niemand weiß, wie es ihnen wirklich geht. 15 Journalistinnen und Journalisten haben sich auf die Suche gemacht: Wie steht es um die Gesundheit der Flüchtlinge in Deutschland? Wie werden sie in das Gesundheitssystem integriert? Und bringen sie wirklich Krankheiten zu uns?

Krank in der Fremde

von Cornelia Neumeyer und Magdalena Pulz

Kosten: ungewiss

Wie viel kostet die Integration von Flüchtlingen in das deutsche Gesundheitssystem? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Ärzte in der Warteschleife

Unter den Flüchtlingen, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland kamen, waren auch viele ausgebildete Ärzte. Wer als ausländischer Arzt in Deutschland arbeiten will, muss Geduld haben: Der Weg zurück in den Beruf ist kompliziert und langwierig.

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Unsichtbare Schmerzen

Viele Flüchtlinge sind oft nur knapp und unter schwierigen Umständen ihren Heimatländern entkommen. Im Exil leiden sie unter Albträumen und Flashbacks – ein Phänomen, das als „posttraumatische Belastungsstörung“ bezeichnet wird. Rouwen Sehgal, Psychotherapeut bei „Refugio München“, erklärt im Interview, wie sich diese unsichtbaren Wunden behandeln lassen.

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Lost in translation

Was, wenn sich Arzt und Patient nicht verstehen? Sprachbarrieren stellen Flüchtlinge bei Untersuchungen oft vor Hürden und die Ärzte vor Probleme bei der Behandlung. Denn medizinisch ausgebildete Dolmetscher gibt es kaum.

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Ansteckende Angst

In sozialen Medien wird die Gesundheit von Flüchtlingen nur bei vermeintlich „eingeschleppten Krankheiten“ thematisiert. Was daran ist bloße Panikmache? Und gibt es legitime Sorgen?

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Mehr Daten!

Über die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten gibt es keine Statistik. Dadurch können wir ihnen nur unzureichend helfen. Sie bleiben krank und können schwerer integriert werden. Um diese Lücke zu schließen, brauchen wir mehr Daten.

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